Meine Lieben,
da bin ich wieder....
Wie angekündigt (und auch gnadenlos durchgezogen) habe ich mir heute etwas die Ruhe angetan...
"Nur" 60 km von der größten Pennerabsteige Deutschlands ("Hotel" in Rastatt) bis Kehl. Der Tag war war sowat von schön...Zumal er durch eine Eingebung in der letzten Nacht eine ungeplante Wendung nahm.
Der Reihe nach:
Mein Schlafgemach in Rastatt war die allerletzte Pennerbude. Völlig überteuert und versifft. Aber wie gestern schon beschrieben; ich war am Ende...wollte nur noch hinfallen. Ich hätte sogar irgendwo auf einer Parkbank gepennt...
Als meine bulgarische Hotelchefin am nächsten Morgen mit mir in den (Fahrrad)Keller ging fing der Tag "ein wenig Bescheiden" an...
"Haasst duu Looch in Rreifen!!!?" bemerkte sie umgehend bei Betreten des Verließes. Sie sollte Recht behalten. 0% Luft hinten :-((
Zum Glück hatte ich noch einen weiteren Schlauch dabei...
Und ich konnte im Pfortenbereiches des Etablissements mein Fahrrad reparieren... (unter den 16 neugierigen Augen von weiteren hochqualifizierten, goldbezahnten südlichen Fachkräften, die sich dort ebenfalls in Heerscharen eingenistet haben....)
Nun zu meiner nächtlichen Eingebung... (ihr glaubt gar nicht was einem so alles durch den Kopf geht)
In Gengenbach im schönen Schwarzwald wohnen sehr gute liebe Freunde von uns...Hildegard und Klaus. Ich also nix besseres zu tun und hab da "einfach mal so" in aller Herrgotts Frühe 9:00 angerufen. Mein nächstes Ziel wäre Kehl gewesen. Und Gengenbach ist mit dem Auto nur ca. 30min entfernt....
Ich hab sie natürlich geweckt...(H&K waren in der Nacht in Kehl feiern.....Sorry...) Ihr könnt es euch ja denken...
Klaus hat mich am Nachmittag mit dem Auto aus Willstätt abgeholt. Ein wunderschöner Nachmittag und Abend sollte folgen. Gemütlich in der Sonne chillen. Abends gab's noch lecker Spargel. (Vieeelen Dank Hildegard und Klaus) So konnte ich Kraft tanken für die weitere Etappe. Die Schweizer Grenze rückt immer näher...
Aber eines vermisst meine bulgarische "Hotelfachfrau"...
Ihren kompletten Schlüssel für Aussentür und Zimmer :-)))
Übrigens hatte ich Zimmer Nr.13 ...
Viel mir früh auf als ich mir hier in Gengenbach an die Hosentasche fasste.
Morgen bringt Klaus mich wieder runter zum großen Fluss....dann geht's weiter...
Schlaft jut....
Nach einem herrlichen Frühstück (mit grünen Eiern) ging's dann los.
Hatte gestern Abend kein WLAN
:) Sieht aus, als hätten Hildegard und Klaus Bananen im Garten. Muss weiter südlich sein als ich dachte.
AntwortenLöschenWeiter so Lou! Die Geschichte ist echt spannend.